Die kleine Modellauto Manufaktur HIGH TECH MODELL kann sich mit ihren exclusiven1:87 Kleinkunstwerken ins Rampenlicht spielen. Nicht nur eine aufwendigen Lackierungen, auch die zahlreichen Fotoätzteile und das filigran gearbeitete Interieur machen Martin Taxis Kleinode zu Sammlermodellen erster Güte. Bei einigen seiner Modellen lassen sich die Motorhauben öffnen und geben Einblick zu den Motoren oder man kann wie bei dem sensationellen Maserati 60er Jahre Birdcage den eindrucksvollen Gitterrohrahmen bewundern.
Für 1969 änderte die CSI im Sinne einer verbesserten Chancengleichheit zwischen Gruppe 4 und Gruppe 6 Rennsportwagen erneut das Reglement, stellte das Gewicht frei und ließ die Höhenbegrenzung der Windschutzscheibe wegfallen. Somit erlebte der Spyder eine neue Blütezeit. Der erste 908 Spyder war der Typ 908.02, dessen Linienführung sich sehr stark am Coupe orientierte und sich in erster Linie durch eine höhere Gürtellinie unterschied.
Der neue Alu Gitterrohrrahmen besaß einen speziellen Druckluftanschluss, mit dem bei Druckabfall Beschädigungen festgestellt werden konnten. Mit Titan Radnaben und neuem leichten Fünfgang Getriebe ausgestattet, gewann der 908.02 in Brands Hatch, bei der Targa Florio, auf dem Nürburgring und in Watkins Glen. Eine Langheck Ausführung des 908.02 Spyder startete 169 zusammen mit drei Porsche Langheck Coupes unter Siffert und Redmann in Le Mans. Sie waren praktisch gleich schnell wie die Coupes. Um den störenden Seitenwind etwas zu mildern, bekam der Langheck-Syder zwei Heckflossen.