| |
MV AGUSTA
Präzisionsmodellbau in Vollendung sehen Sie an dieser traumhaften MV AGUSTA 750S Die Profimodell Motorradbauer von Mninichamps haben hier ein grandios detailliertes Motorradmodell auf die Räder gestellt. Ein ausklappbarer Seitenständer gehört ebenso dazu wie die bewegliche Teleskopgabel. Die Detaillierungskünste der Minichamps Macher setzten hier immer neue Maßstäbe.
Im Herbst 1969 präsentierte MV Agusta bei der Mailänder Motorradausstellung die dritte Auflage ihrer Vierzylinder-Straßenmaschine. Die Fachleute waren zufrieden. Die neue 750S präsentierte sich kompromisslos als Rennmaschine mit Straßenzulassung. Ein gestreckter Sporttank, tief an die Gabelstandrohre angeschraubte Stummellenker, zurück verlegte Fußrasten, eine Einpersonen-Sitzbank und die rassige rot-weiß-blaue Lackierung vermittelten Racing pur. Für den Rennsound im Fahrbetrieb sorgten offene Ansaugtrichter und vier fast ungedämpfte Auspuffrohre. Die Hubraumvergrößerung von 592 auf 743 ccm hatten die MV Agusta-Techniker durch Aufbohren der Zylinder von 58 mm auf 65 mm, wobei der Hub von 56 mm gleich blieb, erreicht. Die Leistung wurde nun mit 72 PS bei 9000/min angegeben und der Motor bot eine beeindruckender Laufkultur. Ab 1970 kam die 750S zu den Händlern, und bis 1975 ließen sich etwa weltweit 650 Maschinen verkaufen. Nicht nur die geringe Stückzahl machte die MV 750S heute so exklusiv, auch der stolze Preis von gut 14.500 Mark machte das Supersportmotorrad für viele Vierzylinderfans zu einem Traum. Heute, da Sie nicht mehr gefertigt werden, gelten die MV Agusta zu den gesuchtesten und teuersten Gebrauchten Motorräder Ihrer Tage. |