Die Modellauto Macher von AUTOart haben den begehrten BMW 328 in einem DieCast Sammlermodell gekonnt umgesetzt. Der Le Mans Rennwagen von 1939 im Maßstab 1:18 ist mit lenkbaren Vorderräder und zu öffnenden Türen und Hauben ausgestattet.
Unter den zahlreichen Trophäen befindet sich 1938 der Klassensieg bei den 1000 Meilen der italienischen Mille Miglia, 1939 bei den 24 Stunden von Le Mans und 1940 der Gesamtsieg bei den 1000 Meilen von Brescia mit speziellen Roadster- und Coupé-Aufbauten von Carrozzeria Touring aus Mailand. Der BMW 328 schaffte die 1000 Meilen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 166,7 Kilometer pro Stunde. Die dünne Aluminiumhaut war bei diesen Superleggera -Karosserien direkt auf den filigranen, tragenden Gitterrohrrahmen aus Stahl befestigt. Das fahrfertige Coupé wog dadurch gerade mal 780 Kilogramm und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 220 km/h.
Mit drei Fallstrom-Vergasern, die auf dem Zylinderkopf saßen, brachte es der 2 Liter große BMW Sechszylinder auf 80 PS. Damit beflügelte er den leichten 328 auf über 145 km/h und wurde bald zum Inbegriff des Sportmotors. Damit war das Leistungspotenzial des Sechszylinders freilich noch nicht ausgeschöpft. Bei Wettbewerbsmotoren gelang es auch, die Leistung auf 100 und 110 PS zu steigern. Der Motorblock des BMW 328 ist weitgehend identisch mit dem des 326, 327 und des 501 der Nachkriegszeit. Der Unterschied liegt in erster Linie beim Zylinderkopf, durch dessen Konstruktion man Leistungsalternativen zu erzielen vermochte. Der Motor des 328 galt in den dreißiger Jahren als seiner Zeit voraus.